Hilfe beim Wiederaufbau in

Los Coipos und Barba Rubia.


Mein Name ist Daniela Görge, ich bin Mitglied des
Rotaract Clubs Jena und
 
 
Ambassadorial Scholar/ Botschafter des guten Willens
 
 
 
 
 
 
der Rotary Foundation (Rotary International)
     im Distrikt 1950 (Deutschland) / Distrikt 4340 (Chile)
im Jahr 2010.
 
Nähere Informationen hierzu findet ihr unter dem folgenden link:
 
 
 
Mein Patenclub ist der Rotary Club Jena.
 
 
 
 
 
 

Mein Gastpatenclub in Santiago de Chile ist
der Rotary Club "La Reina Alta"
 
 
 
 
Im Jahr (2010/2011) habe ich die Möglichkeit erhalten, am Heidelberg Center Lateinamerika in Santiago de Chile internationales Recht zu studieren.

Drei Wochen vor Beginn meines Auslandsaufenthalts in Santiago de Chile gab es ein  schweres Erdbeben in Chile, das viele Städte und Dörfer des Landes  nahezu vollständig zerstört hat. Hier angekommen habe ich mich einer Gruppe freiwilliger Helfer angeschlossen, die ein Projekt in Los Coipos, einem der sog. vergessenen Orte leitet.  
 
 
Koordinatoren des Projekts vor Ort sind:

Natalia Bustos (Chile)
Daniela Obreque (Chile)
Javiera Obreque (Chile)
Michael Thompson (USA)
Mohan Sakhrani (USA)
Julie Redding (England)
Daniela Görge (Deutschland)
 
unsere Ingeneurinnen/Architektinnen vorort sind:
 
Macarena Rojas Sandoval (Chile)
Andrea Bustamante (Chile)

Natalias Vater stammt ursprünglich aus Los Coipos, einem Dorf im Süden Santiago de Chiles in der Region Maule. Die Region Maule  erlitt erhebliche Schäden sowohl durch den Tsunami als auch durch das Erdbeben vom 27. Februar 2010 mit einer Stärke von 8,3. Lange gab es täglich Nachbeben mit einer Stärke zwischen 4 und 7 in der Region, welche die Menschen nicht zur Ruhe kommen ließ.
 
Zusammen mit Daniela and Javiera (ihren Co-Koordinatorinnen) hat sich Natalia entschlossen, schnelle Hilfe in der Region zu gewährleisten.
 
Erdbeben Relief in Chile
 
Los Coipos, 270 km (südlich) von Santiago de Chile entfernt, gehört zur Gemeindeverwaltung Hualañe (7. Region in Chile), in der 90% der Häuser vom Erdbeben zerstört wurden. Staatliche Hilfe oder Hilfsgüter der großen Hilforganisationen erreichen diese Zone nicht oder nur verzögert. Die Menschen dort sind überwiegend auf sich allein gestellt. Da die Menschen jedoch auf schnelle Hilfe angewiesen sind, begannen Natalia, Daniela und Javiera ein autonomes Projekt namens "Levantemos al pueblo de Los Coipos"  oder "Lasst uns Los Coipos wieder aufrichten".

Ostern habe ich in Los Coipos verbracht mit einer  Projektgruppe bestehend aus Natalias Familie, chilenischen Freunden und freiwilligen Helfern aus unterschiedlichen Ländern.

Unsere Projektgruppe betreute zu der Zeit 80 Familien in Los Coipos, deren Hab und Gut dem Erdbeben zum Opfer gefallen ist. Wir arbeiten zusammen mit der Verwaltungsbehörde der Region insbesondere im Hinblick auf die  Rekonstruktion der Schule in der Region und den Aufbau der Casa Mediaguas. Die Unterstützung gestaltete und gestaltet sich folgendermaßen:

  • Bereitstellung erster Hilfe zur Bewältigung der katastrophalen Anfangssituation (Nahrung, Planen und Decken)
  • Erhebung der Daten, um den Bedarf zu ermitteln und die Verteilung der Hilfe zu steuern
  • Bekanntmachung des Projekts, um Unterstützung zu ermöglichen
  • Einbeziehung von Experten (Architekten, Ingenieuren), um die Gebäude in der Region erdbebensicher wiederaufzubauen
  • Hilfe beim Bau von Notunterkünften (sog. "casas media agua") und Bereitstellung der Materialien
  • Bereitstellung psychologischer Hilfe zur emotionalen Unterstützung
  • Moralische Unterstützung der Dorfbevölkerung durch Organisation von Festen und Integration in die Dorfgemeinschaft

Die Zusammenarbeit findet mit dem Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaft und den Ältesten der Dörfer, die in der Zone als Koordinatoren in diesem Katastrophenfall eingesetzt wurden, sowie der Direktorin der Schulde in Barba Rubia statt.

Im Zusammenhang mit dem Wiederaufbau der Gesamtschule in Barba Rubia hat das nordamerikanische Unternehmen "Santa Maria Shipping" ein Containerhaus gespendet , das auf dem Schulgelände aufgestellt wurde. Die in Deutschland gesammelten Spenden wurden in ein sicheres Fundament des Containerhauses investiert, das im Fall eines Erdbebens maßgebend für die Stabilität des gesamten Gebäudes ist.
 
Für die Unterstützung vom:
 
  • Rotary Club Jena
  • Rotaract Club Jena
  • Rotaract Club Weimar
  • Rotary Club "La Reina Alta" (Santiago de Chile)
  • Buses Díaz, einem Studentenbund der Pontificia Universidad  Católica de Chile
  • Ayudando.com
  • von „Santa Maria Shipping“ (USA)
  • und vielen privaten Spendern und Helfern

danken die Kinder aus Barba Rubia, Los Coipos und der Region.



   
    

 
 
 
 
 
Wenn ihr Fragen zum Projekt habt, dann schreibt mir gern eine mail an:
 
jena-chile@rotaract.de

Herzliche Grüße aus Santiago de Chile
 
Eure
 
Daniela
 

 

Rotary Foundation Ambassadorial Scholar 2010
Distrikt 1950 (Deutschland)
Distrikt 4340 (Chile)
 

 

"Hilfe für die Schule in Barba Rubia"

projectbarbarubia.blogspot.com/

(Präsentation des Projekts vom Rotary Club "La Reina Alta")

www.rotarylareinaalta.cl/rotary_2010_013.htm

 

 

"Levantemos al pueblo de Los Coipos"

(Präsentation in englischer Sprache)

docs.google.com/present/view

www.youtube.com/watch

 

Projektgruppe aus Santiago de Chile

80% der Häuser in Los Coipos...
 
... sind zerstört.
 
Innenraum der Kirche nach dem Beben.

 

 

...Aufräumarbeiten...
 
 
Casa Mediagua (Notunterkünfte ohne sanitäre Anlagen und Küche) - wenige sind in Los Coipos angekommen
 

 

Der Schulunterricht findet derzeit in einem Casa Mediaagua statt...

Eingangsbereich der zerstörten Schule (nach den Aufräumarbeiten ist nur noch das Fundament sichtbar)



Besprechung des Projekts mit dem Bürgermeister der Region (o.r.), den zuständigen Koordinatoren für Los Coipos und Barba Rubia (o.l.) sowie der Direktorin der Schule in Barba Rubia (u.v.2.v. rechts)

Uns unterstützt der Rotary Club Reina Alta.